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Leadership-Bibliothek

Impulse, Leitfäden und Hintergründe

Nuggets für fünf Minuten, Playbooks für das nächste Gespräch und Editorials zum Weiterdenken. Alle Inhalte sind von der Redaktion ich.raum geprüft.

9 von 98 Inhalten

Nugget3 Min.

Der erste Satz nach einer Fehlermeldung zählt

Ob Ihr Team Fehler früh meldet, entscheidet sich weniger an Leitbildern als an Ihrem ersten Satz, wenn jemand mit einer schlechten Nachricht kommt. Ein „Wie konnte das passieren?“ lehrt das ganze Team, beim nächsten Mal etwas länger zu warten. Ein „Danke, dass Sie es gleich sagen“ lehrt das Gegenteil.

Editorial9 Min.

Psychologische Sicherheit ist keine Nettigkeit

Viele Teams sind freundlich und trotzdem stumm. Psychologische Sicherheit zeigt sich daran, ob unbequeme Dinge dort gesagt werden, wo entschieden wird: im Teammeeting. Gute Stimmung allein verrät darüber wenig. Der Beitrag zeigt, warum Führungskräfte Sicherheit weniger mit Appellen herstellen als mit dem Ablauf ihrer Meetings und mit ihrer Reaktion auf den ersten Einwand.

Editorial10 Min.

Wann OKR ein Team stärken und wann sie es kontrollieren

OKR versprechen Fokus und ehrgeizige Ziele. In vielen Unternehmen entsteht daraus eine Pflichtübung mit Ampeln, bei der Teams ihre Zielwerte so wählen, dass sie sicher grün bleiben. Der Beitrag zeigt, woran Führungskräfte erkennen, ob OKR ihrem Team helfen oder es vor allem verwalten und bewerten, und was sie auch dann in der Hand haben, wenn das Unternehmenssystem schwerfällig ist.

Editorial9 Min.

Warum ein Escape Room unklare Ziele nicht repariert

Escape Room, Kochkurs, Kletterhalle: Wenn die Zusammenarbeit hakt, buchen viele Führungskräfte ein Teamevent. Der Abend ist oft schön, doch am Montag gelten wieder dieselben unklaren Ziele und Zuständigkeiten. Der Beitrag zeigt an einem Kundenserviceteam, warum Vertrauen vor allem in der gemeinsamen Arbeit entsteht, durch erlebte Verlässlichkeit und die Sicherheit, Unbequemes auszusprechen, und wann ein Teamtag dabei trotzdem hilft.

Editorial9 Min.

Warum hybride Teams leise auseinanderdriften

Über hybride Arbeit wird meist als Frage der Produktivität gestritten. Für Führungskräfte liegt das größere Risiko woanders: Wer oft im Büro ist, wird eher gesehen und für sichtbare Aufgaben ausgewählt, und wer meist zu Hause arbeitet, driftet leise aus dem Blick, ohne dass jemand das beschlossen hätte. Der Beitrag zeigt, wie diese ungleiche Sichtbarkeit entsteht, woran Sie sie im eigenen Team erkennen und mit welchen Gewohnheiten Sie gegensteuern.