Ein „Super gemacht“ im Vorbeigehen ist freundlich, sagt aber wenig. Anerkennung stärkt das Erleben von Kompetenz, wenn sie benennt, was genau jemand getan hat, was es bewirkt hat und welche Fähigkeit darin steckt. Ein solcher Satz pro Woche wirkt länger als tägliches Pauschallob.
Viele neue Führungskräfte schwanken zwischen Kontrolle und Loslassen. Menschen erleben eine Aufgabe als selbstbestimmt, wenn sie wissen, wozu sie dient, und den Weg selbst wählen. Legen Sie Ergebnis, Termin und feste Grenzen klar fest und halten Sie sich beim Wie zurück. So behalten Sie die Richtung.
Führungskräfte sollen ihr Team motivieren, doch Motivation lässt sich nicht herstellen. Sie entsteht, wenn Menschen erwarten, dass etwas gelingt, und es ihnen etwas bedeutet. Dieser Beitrag zeigt, warum der größte Hebel von Führung darin liegt, Demotivierendes zu erkennen und abzubauen, und wie Sie Selbstbestimmung, unterschiedliche Motive und den Schritt vom Wollen ins Handeln im Alltag berücksichtigen.
Wenn jemand eine Aufgabe seit Tagen vor sich herschiebt, liegt das nicht zwingend am Willen. Motivation entsteht aus Wert und Erwartung: Wer nicht damit rechnet, dass es gelingt, bringt selbst für ein wichtiges Ziel wenig Energie auf. Ein Appell an den Sinn der Aufgabe erhöht dann nur den Druck.
Wertorientiert führen beginnt selten im Leitbild-Workshop. Werte werden sichtbar, wenn sie verletzt werden, wenn eine Entscheidung etwas kostet und wenn Sie als Führungskraft unter Druck handeln. Der Beitrag zeigt, wie Sie Reibung im Team als Hinweis auf Werte lesen, warum Sinn aus begründeten Entscheidungen entsteht und wo eigene Glaubenssätze im Weg stehen.